80.000 Euro für die Frühchennachsorge
19.11.2025
Ingrid Molzahn liebte Kinder, hatte selber aber keine. Als sie im Herbst vergangenen Jahres starb, verfügte die damals 82-Jährige, dass der Erlös aus dem Verkauf ihrer Wohnung dem Bunten Kreis Nord zu Gute kommen sollte.
Die Organisation kümmert sich um die Nachsorge von Kindern, die zu früh zur Welt gekommen sind oder nach einem Krankenhausaufenthalt noch Unterstützung benötigen. Ein Großteil der Kosten wird zwar von den Krankenkassen finanziert.
Um aber den Familien der betroffenen Kindern noch besser zur Seite stehen zu können, ist der Bunte Kreis auf Spenden angewiesen.
„Dieser Betrag ist für uns überwältigend groß und übertrifft die bisher höchste Spende um ein Vielfaches“, sagt der Leiter des Bunten Kreises Nord und Chefarzt des Perinatalzentrums in Heide, Dr. Reinhard Jensen.
Die Erbschaft hatte Angelika Hinz symbolisch mit nach Heide gebracht und Dr. Jensen sowie den beiden Case-Managerinnen Nadine Lindemann und Marlitt Arriens übergeben.
Angelika Hinz war die beste Freundin von Ingrid Molzahn und hatte nach ihrem Tod den Verkauf der Wohnung geregelt.
„Meine Freundin hat aus christlicher Nächstenliebe heraus gehandelt und war dem Krankenhaus durch eigene Behandlungsaufhalte sehr verbunden“, erzählt Angelika Hinz. Durch die Erbschaft hilft Ingrid Molzahn jetzt auch nach ihrem Tod vielen Familien.
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